Wir alle kennen die Bilder: Paradiesische Strände, an denen mehr und mehr Plastikmüll angespült wird, riesige Müllhalden, auf denen sich der Kunststoff meterhoch stapelt. Das Problem des Plastikmülls ist mittlerweile allgegenwärtig. Doch es gibt nicht nur diese offensichtlichen Aus-wirkungen auf die Umwelt. Kunststoff stellt mittlerweile in fast allen Bereichen des Lebens eine Gefahr für uns und unsere Umwelt dar. Eine neue Broschüre der Deutschen Umweltstiftung informiert über diese vielfältige Gefahren, weist Wege zur Vermeidung von Kunststoffmüll und richtet klare Forderungen an die Politik.
Weiterlesen ...Globale Ökologische Wende Udo E. Simonis über Trends und Perspektiven einer globalen Ökologischen Wende
Die Corona-Krise hat weltweit zu einer Quarantäne-Situation geführt, in der jeder Einzelne und auch alle Wirtschaftsunternehmen und staatlichen Institutionen vor der Frage stehen: „Wie wollen wir zukünftig leben und arbeiten“? Die bisherige Behandlung der Pandemie hat immerhin vor Augen geführt, was politischer Wille, wenn er denn da ist, bewegen kann – doch sie hat erneut die weitreichende Verweigerungshaltung der (nationalen wie der internationalen) Politik entblößt, was den Umweltschutz im Allgemeinen und den Klimaschutz im Besonderen betrifft. Prof. Dr. Udo E. Simonis, langjähriges Kuratoriumsmitglied der Deutschen Umweltstiftung, schreibt vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in seinem aktuellen ePaper über Trends und…
Weiterlesen ...ePaper – Holzverbrennung ist nicht klimaneutral
Die Annahme, dass die Nutzung des Waldes und der Holzverbrauch einen Beitrag zum Klimaschutz darstellen, ist weit verbreitet und auch in der aktuellen Diskussion zur Waldkrise in aller Munde. Pierre L. Ibisch, Torsten Welle, Jeanette S. Blumröder, Jörg Sommer haben in ihrem ePaper „Holzverbrennung ist nicht klimaneutral“ entsprechende wissenschaftliche Ergebnisse zusammengefasst und Schlussfolgerungen formuliert. Sie können dieses ePaper hier herunterladen.
Weiterlesen ...Offener Brief zur Waldkrise Waldexperten warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern Ende von ‚Holzfabriken‘
Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern und Verbändevertretern in einem offenen Brief an Bundesministerin Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft.
Weiterlesen ...Digitalisierung und Nachhaltigkeit Jörg Sommer über ein schwieriges Verhältnis
Die Digitalisierung verändert alles: Wie wir arbeiten, wie wir leben, wie wir kommunizieren, wie wir denken. Sie wird als vierte industrielle Revolution bezeichnet. Sie ist mehr als das. Sie ist Katalysator fundamentaler Umwälzungen in unserer Gesellschaft. Sie ist Auslöser und Beschleuniger von Veränderungen. Eines aber ist sie nicht: nachhaltig.
Weiterlesen ...Mitfahrtafel Pilotprojekt für Mobilität im ländlichen Raum
Am 27. Mai 2019 nahm die Deutsche Umweltstiftung in der brandenburgischen Kommune Melchow die „Mitfahrtafel“ in Betrieb. Sie soll dazu beitragen, die Mobilität von über 400 Haushalten in Landkreis Barnim zu verbessern. Dank der Mitfahrtafel können Bürger*innen kostenlos private Fahrten im Landkreis vereinbaren – online und offline. Denn Mitfahrgelegenheiten können sowohl über die Internetseite als auch direkt an der digitalen Anzeigetafel in Melchow gebucht werden. „Mobilität ist Lebensqualität. Wir freuen uns sehr, Partner eines Projektes zu sein, in dem nachbarschaftliche Hilfe zu noch mehr Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann“, sagt Ronald Kühn, Bürgermeister von Melchow und Schirmherr des Projekts. Mehr…
Weiterlesen ...Der Papst geht voran – seine Kirche zögert Jörg Sommer über die Umweltenzyklika Laudato Si’
Als Papst Franziskus am 18. Juni 2015 in Rom seine zweite Enzyklika vorstellte, die sich schwerpunktmäßig mit Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt, nannte er sie „Laudato Si’ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“. Papst Franziskus erklärt in der Enzyklika, dass der heilige Franziskus „eine Art Leitbild und eine Inspiration“ für ihn sei: „Ich glaube, dass Franziskus das Beispiel schlechthin für die Achtsamkeit gegenüber dem Schwachen und für eine froh und authentisch gelebte ganzheitliche Ökologie ist.“
Weiterlesen ...Schluss mit unbedachtem Konsum Start der #kaufnix Kampagne der Deutschen Umweltstiftung
Unser Vorsitzender Jörg Sommer hat es im SZ-Artikel „Die Wachstumslüge“ deutlich gemacht: Wir sagen Schluss mit dem Wachstumsmantra! Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden.
Weiterlesen ...300 Jahre Nachhaltigkeit von Ulrich Grober
„Warum ein Buch feiern – oder gar lesen – das vor 300 Jahren eine „Anweisung zur wilden Baumzucht“ gab? Die Antwort ist kurz: Weil wir in der 1713 erschienenen „Sylvicultura oeconomica“ des sächsischen Oberberhauptmanns Carlowitz den Urtext unseres Nachhaltigkeitsbegriffs finden.
Weiterlesen ...Plädoyer für einen sorgfältigen Minimalismus von Ulrich Grober
Wenn wir mit Nachhaltigkeit als Leitidee Ernst machen wollen, müssen wir uns vor allem auf den Zeithorizont dieser Idee einlassen. Also die Perspektive einer langen Kette von Generationen nach uns einnehmen. Wie kommen wir immer wieder neu zu einer Balance von Selbstsorge, die ja keineswegs zu verachten ist, Fürsorge – als Teilhabe aller – und Vorsorge? Das ist eine enorme Herausforderung. Wir kennen ja die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen gar nicht. Aber was wir tun können und sollten: Die Optionen offen halten, dass auf lange Sicht eine lebenswerte Existenz des Menschen auf dem blauen Planeten möglich sein wird. „Keep the options open!“ So hat das schon die Brundtland Kommission in ihrem Bericht über „sustainable development“ von 1987 formuliert. So wird dieses Konzept zu einem Werkzeug für das, was der US-Zukunftsforscher Otto Scharmer mit dem ziemlich genialen Ausdruck „leading from the emerging future“ bezeichnet: Im Einklang mit den wertvollsten Potentialen der Zukunft, wie sie heute schon hervortreten, handeln und führen. Ich verwende gern die Metapher von der schimmernden Perle, die in der harten und rauen Schale der Muschel heranwächst. Wir wären gut beraten, unsere Aufmerksamkeit auf das Wachstum der Perle und nicht der Muschel zu richten.
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