Trashout outet wilde Müllkippen

TrashOut ist ein Umweltprojekt mit dem Ziel illegale Deponien in der ganzen Welt zu orten. Die Trashout App hilft bei der Bekämpfung von wilden Müllkippen auf der ganzen Welt in sehr effizienter Weise. Die Initiatoren haben eine Smartphone- und Cloudanwendunge programmiert, mit der weltweit wilde Müllkippen gemeldet werden können.

Die App belässt es nicht nur bei einer Meldung sondern sorgt auch dafür, dass die öffentlichen Stellen sich dieser Müllkippen wirklich annehmen, denn die Crowd schaut regelmäßig nach …

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2.000 StifterInnen!

Greta Beck aus Niedersachsen ist die 2.000 Stifterin der Deutschen Umweltstiftung. Die Schülerin hatte die Deutsche Umweltstiftung im Rahmen ihrer Schulpflanzaktionen kennen gelernt. Über 15.000 Bäume haben Schülerinnen und Schüler im ganzen Bundesgebiet alleine 2013 gepflanzt und als Baumpaten weiter betreut. Jörg Sommer, Schriftsteller und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, freut sich, dass die 2.000 Stifterin aus dem Kreis der Baumpaten kommt.

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Für eine ökologische Schlichtungsstelle Jörg Sommer über die mangelnde Akzeptanz von Großprojekten und mögliche Lösungen

«nimby» heißt das Phänomen im englischsprachigen Raum. Und es meint das, was wir auch in Deutschland immer wieder erleben: Egal ob Bahnhof oder Sondermülldeponie, ob Biogasanlage oder aktuell sogar Windräder. «nimby» ist allzu oft die Antwort der Bürgerinnen und Bürger. «nimby» steht als englischsprachiges Akronym für «not in my back yard» (Deutsch: „Nicht in meinem Garten“). Es beschreibt eine egoistische Position, die darauf bedacht ist, Probleme nicht im unmittelbaren Umfeld zu ertragen.

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Trinkbecher aus Baumsaft Design trifft Umwelt

Cup ist ein funktional aber fromvollendet designter Trinkbecher, der Nachhaltigkeit und Design vereint und komplett aus Baumharzen hergestellt ist.

Entwickelt von der deutschen Firma NoWaste, ist Cup ein funktionaler Trinkbecher aus Biopolymeren. Die für das Material verwendeten Baumharze wurden bei der Herstellung von Papier als Nebenprodukt gewonnen. Wird dieser Baumsaft mit Naturfasern wie etwa Flachs oder Hanf erhitzt, kann der so gewonnene Faserverbundstoff ganz ähnlich wie Kunststoff geformt und verarbeitet werden. Der fertige Becher besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen – und verrottet genauso wie Holz.

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Potentiale und Risiken von Biokraftstoffen von Bernd Lange, MdEP

Eine Wende in der Produktion von Biokraftstoffen hat die EU-Kommission heute in Brüssel eingeleitet. Zukünftig sollen strengere Regeln eine Verbesserung der ökologischen Gesamtbilanz von Biosprit erreichen und sicherstellen, dass der Gebrauch von Biokraftstoff gegenüber herkömmlichen Kraftstoffen im wesentlichen Maße Treibhausgase einspart. Die Erzeugung von Biokraftstoff sollte sich so nachhaltig wie möglich gestalten und eine größtmögliche Treibhausgasminderung gewährleisten – deswegen geht der Kommissionsvorschlag für mich in die richtige Richtung.

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Bedingungen der Wissenschaftswende von Hans-Jochen Luhmann

Dr. Hans-Jochen Luhmann, freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wuppertal-Instituts, hielt am 25. September 2012 in Berlin im Rahmen der Präsentation des JAHRBUCH ÖKOLOGIE 2013 einen viel beachteten Vortrag über die Notwendigkeit und die Bedingungen einer Wissenschaftswende. Seine Kernthese: So wie die Wissenschaft gegenwärtig aufgestellt ist, so wie forschungspolitische Prioritäten gesetzt werden, kann die Wissenschaft nicht liefern, was die Gesellschaft braucht.

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Die Zeit ist reif für eine nachhaltige Finanzwirtschaft von Jörg Sommer

Anfang Juli hat die Deutsche Umweltstiftung gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft die erste internationale nachhaltige Rating-Stiftung gegründet. Aufgrund des regen Interesses in der Öffentlichkeit gab usner Vorstandsvorsitzender Jörg Sommer am 10. Juli auf Facebook in der Gruppe „Nachhaltiges Rating“ ein Online-Interview, das auch durch Nachfragen aus der Facebook-Gemeinde ergänzt wurde. Wir dokumentieren hier das rund 45-minütige Interview in voller Länge:

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35 Jahre Hoffnung durch Handeln Die Deutsche Umweltstiftung hat Geburtstag

31.03.12: Genau vor 30 Jahren haben sich über 300 verantwortungsvolle und engagierte Menschen dazu entschlossen, die Deutsche Umweltstiftung zu gründen. Unter dem Eindruck wachsender Umweltprobleme und der zunehmenden Gefahren durch Fehlentwicklungen wie der Atomkraft war das Interesse an der Arbeit der Deutsche Umweltstiftung von Anfang an groß und wurde und wird durch viele Menschen bis heute aktiv getragen. Mit weit über 1.300 Stifterinnen und Stiftern ist sie aktuell die größte Bürgerstiftung Deutschlands. In den 30 Jahren hat sich beim Natur- und Umweltschutz in Deutschland vieles zum Positiven gewendet. In anderen Bereichen stehen wir noch ganz am Anfang. Bei allen Aktivitäten hat…

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Das erste E-Zweirad, das die Welt umrundet

1996 genoss Elektromobilität noch nicht den Ruf anspruchsvoller und effizienter Fortbewegung für den urbanen Raum.

Das Thema war nur etwas für wenige Visionäre. Trotz dessen machten sich bereits damals amerikanische Ingenieure ans Werk, unsere Vorstellung von einem modernen Zweirad zu revolutionieren. Das war die Geburtsstunde von Vectrix. Der Vectrix VX-1 ist bis heute das Flaggschiff der Vectrix-Familie.

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Wir brauchen eine kritische Jugend von Hans Günter Schumacher

Der langjährige Vorsitzende der Deutschen Umweltstiftung gab der Zeitschrift „umwelt aktuell“ ein interessantes Interview, das wir hier mit seiner freundlichen Genehmigung abdrucken.

Frage: Herr Schumacher, im November sind Sie für Ihr Lebenswerk mit der Deutschen Naturschutzmedaille geehrt worden. Sie haben zahlreiche Umweltinitiativen mit angeschoben, ebenso die Antiatombewegung oder den „Blauen Engel“: Was ist Ihnen davon im Rückblick besonders wichtig?

Antwort: Bereits im Jahr 1980 habe ich mich gegen die Nutzung der Atomenergie ausgesprochen, und bin konsequenterweise aus einer Partei, deren Vorsitzender sich damals für die Kernenergie ausgesprochen hatte, ausgetreten. Ich war mit meiner Entscheidung in guter Gesellschaft, zum Beispiel dem damaligen Erzbischof von München-Freising. 1991 und 1996 führte die Deutsche Umweltstiftung zwei Schulwettbewerbe – „Modelle zur Erprobung, Demonstration und Anwendung alternativer Energietechniken an Schulen – Projekte zur Einsparung von Energie“ durch. Ganz wichtig war mir auch, ab Ende der 80er Jahre Umwelt- und Schülerbibliotheken in Ost und West mit Natur- und Umweltliteratur auszustatten, auch noch zu Zeiten der DDR. Besondere Erfahrungen machte ich in den zwölf Jahren als Mitglied in der Jury „Umweltzeichen“ (Blauer Engel). Hier begegnete ich unter anderem auf Jurymitgliedern, die damals Lobbyarbeit über die Belange von natur und Umwelt stellten, Erkenntnisse, die mir in der Folgezeit sehr zu Gute kamen.

 

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